Regulation des Neuroendokrinen- autonomen Nerven-Systems und körperzentrierte Selbsterfahrung

Voraussetzung: biodynamische Vorkenntnisse

Irritierte Regulationsrhythmen des neuroendokrinen Systems mit biodynamischen Werkzeugen ausbalancieren und neu ausrichten.

Inhalte:

• Regulationsmechanismen des Neuroendokrinen-autonomen Nerven- Systems mit biodynamischen Werkzeugen ausbalancieren und neu ausrichten.
Das biodynamische Wirkungsfeld richtet sich dabei nicht nur auf die Regulation neurophysiologischer Prozesse des neuroendokrinen-autonomen Nerven- Systems, sondern bezieht auch das Körpergedächtnis von Anlage-Wachstum- und Entwicklung mit den entsprechenden Erinnerungsfeldern sowie das Speichergedächtnis- die Funktionskreisläufe des limbische Systems mit ein.

• Das therapeutische Feld erweitert sich im Wahrnehmen und Erfahren von Bewusstseinsräumen.
Dadurch eröffnen sich zusätzliche Möglichkeiten zum Orientieren, Wahrnehmen und Erfahren von Funktions- Regulations- und Bewusstseinsräumen des Körpers und des menschlichen Seins.

• Körperzentrierte Selbsterfahrung
Dadurch kann dein Arbeitsfeld immer mehr zu einem Resonanzfeld für ganzheitliche therapeutische Prozesse werden. Deine Präsenz wird zur Begleitung von therapeutischen Prozessen. Es entsteht ein Raum, indem du als Therapeut*in Raum und Zeit hast, dich mit all deinen erworbenen Fähigkeiten und deinem Wesen einzubringen.

Neue Räume für Wahrnehmung und Erfahrung

Das therapeutische Feld wird um neue Aspekte erweitert. Dadurch eröffnen sich zusätzliche Möglichkeiten zur Orientierung, Wahrnehmung und Erfahrung innerhalb der Regulations-, Bewusstseins- und Funktionsräume des Körpers.

Das biodynamische Wirkungsfeld richtet sich dabei nicht nur auf die Regulation neurophysiologischer Prozesse des neuroendokrinen Systems, sondern bezieht auch das Speicher- und Körpergedächtnis sowie das limbische System mit ein.

Biodynamische Prinzipien und ihre Wirkungsbereiche

Biodynamische Prinzipien eröffnen Zugänge zu unterschiedlichen Ebenen der körperlichen Regulation, Entwicklung und Erfahrung.

1. Regulationszentren des Körpers
Neurophysiologische Regulation – Steuerungsmechanismen werden über spezielle biodynamische Zugänge angesprochen.

Wir arbeiten in einem Feld des limbischen Systems mit seinem Netzwerk an afferenten Informationsquellen und efferenten Informationsimpulsen.

Dadurch können Impulse gesetzt werden, die eine Neuordnung und Regulation physiologischer Steuerungsmechanismen unterstützen.

2. Gestaltungsmomente des Körpers – Embryogenese

Vertiefende biodynamische Zugänge richten sich auf ursprüngliche Gestaltungsbewegungen der Embryogenese.

Dabei werden im Gewebe inhärente „Erinnerung“ an die ursprüngliche Matrix angesprochen, um Prozesse der Reorganisation einzuleiten.

3. Kommunikation mit dem Körpergedächtnis

Im Körpergedächtnis sind die individuellen Lebenserfahrungen als Erinnerungen gespeichert, diese Erfahrungen steuern natürlich auch die Körperfunktionen.

In diesem Setting gehen wir in das Kommunikationsfeld mit den neurophysiologischen Achsen des limbischen Systems. Es ist ein Feld, in dem Erfahrungen, Prägungen und konditionierte Muster betrachtet und transformiert werden können.

Den Körperfunktionen und der inneren Ausrichtung des Menschen können neue Möglichkeiten angeboten werden.

Hiermit betreten wir das Feld der Soziogenese/ Epigenese

Seminarüberblick

Es handelt sich hierbei um ein 3tägiges Seminar vom 12.11.-14.11.2026

Donnerstag, 12.11. 10:00 – 18:00 Uhr
Freitag, 13.11. 10:00 – 17:00 Uhr
Samstag, 14.11. 09:00 – 16:00

Seminargebühr € 770,-

Falls Sie Interesse haben, kontaktieren Sie mich gerne per Mail.

Wie können diese unterschiedlichen Ebenen der Regulation wahrgenommen und therapeutisch begleitet werden?

• Biodynamische Werkzeuge: Aufbau eines wirksamen therapeutischen Feldes als Impuls für einen ganzheitlich ausgerichteten Behandlungsprozess.
• Körperzentrierte Aufstellungsarbeit: (Selbsterfahrung) Eine über viele Jahre von mir entwickelte Methode, die therapeutische Prozesse verdeutlicht und ein wahrnehmbares Erfassen komplexer körperlicher und emotionaler Zusammenhänge unterstützt.
• Wahrnehmungsschulung und Selbsterfahrung: Gezielte Atem-Bewegungs- Mediation- Übungen eröffnen Räume:

• zu einem bewussteren Zugang zu den vielschichtigen Regulationsprozessen des Körpers.
• zum eigenen Körpergedächtnis und können dort Drehmomente für Transformation und Transmutation einleiten
• dadurch kann dein Arbeitsfeld immer mehr zu einem Resonanzfeld für ganzheitliche therapeutische Prozesse werden. Deine Präsenz wird zur Begleitung von therapeutischen Prozessen. Es entsteht ein Raum, indem du als Therapeut*in Raum und Zeit hast, dich mit all deinen erworbenen Fähigkeiten und deinem Wesen einzubringen.

Homöostase – das natürliche Streben nach Gleichgewicht

Der Körper strebt von Natur aus nach einem kontinuierlichen inneren Ausgleich. Im Zusammenspiel seiner unterschiedlichen Regulationsebenen folgt er dem Prinzip der Homöostase – dem Bestreben, ein stabiles inneres Gleichgewicht aufrechtzuerhalten.

Die biodynamische Arbeit möchte diese natürlichen Regulationsprozesse unterstützen und damit die Entwicklung von innerer Stärke, Stabilität und Resilienz im Alltag fördern.